Herzliche Einladung zu unserem Chor und Orchesterkonzert am 17. November, 18 Uhr in der Thomaskirche Röttgen. Unter dem Motto „Sehnsucht nach Trost und Frieden“ kommen Werke von Fauré, Mendelssohn und Schubert zur Aufführung.

Das Requiem von Gabriel Fauré steht im Mittelpunkt unseres diesjährigen Chorkonzertes. Es unterscheidet sich in seiner Musik und seiner inhaltlichen Konzeption von den Requiemvertonungen seiner Zeitgenossen. Als Organist begleitete Fauré selbst unzählige Begräbnisgottesdienste und wollte bewusst etwas anderes schaffen. Faurés Bild vom Jenseits ist eine friedvolle und trostreiche Vision, ein Himmel, der alle Schrecken des Fegefeuers verloren hat.

Als zweites großes Werk unseres Konzertes spielt das Kammerorchester Röttgen unter Leitung von Joorina Bae die Unvollendete von Schubert. Es ist ein Werk voller Kontraste und rätselhafter Klangwelten - düster und bedrohlich, dann wieder liedhaft, tänzerisch und von romantischer Idylle, ein ständiger Wechsel zwischen Dunkelheit, Schwere, Versöhnung und Leichtigkeit.

Eine Psalmvertonung von Mendelssohn rundet unser Konzert ab: die Hymne „Hör mein Bitten“ schrieb Mendelssohn nach einer Paraphrase des 55. Psalms von William Bartholomew. In bewegtem Wechselspiel zwischen Solosopran und Chor erhebt sich ein flehender Klagegesang mit der Bitte um Befreiung aus Bedrängnis, Angst und Einsamkeit, und der Sehnsucht nach Trost und Frieden.

Es musizieren Solisten sowie der Jugendchor und die Kantoreien der Kottenforstgemeinde und das Kammerorchester Röttgen (Leitung: Joorina Bae).Die Gesamtleitung hat Kantorin Anke Lehmann.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden am Ausgang erbeten.

Weihnachtskonzert mit dem „Kammerchor ad libitum Dresden“ am Samstag, 4.1.2020, 16 Uhr in der Thomaskirche in Röttgen.

Der Kammerchor ad libitum Dresden besteht überwiegend aus früheren Sängern des von Kurt Masur ins Leben gerufenen Philharmonischen Chores Dresden. Viele seiner Sänger beschäftigen sich bereits seit Kindertagen mit Chormusik, z.B. als Mitglieder des Philharmonischen Kinder-und Jugendchores, des Thomanerchores Leipzig oder des Dresdner Kreuzchores und anderen renommierten Laienchören.

Unter der Leitung von Karsten Sprenger wurde eine Vielzahl von geistlichen und weltlichen Programmen erarbeitet, der Jahreskreis bestimmt die Musikauswahl. Regelmäßige Auftritte hat der Chor auch im Rheinland, besondere Beziehungen gibt es seit 2016 zu Dresdens Partnerstadt Breslau. Im Herbst 2019 fand in Dresden ein Konzertprojekt anlässlich des 60. Jahrestages der Städtepartnerschaft Dresden – Breslau mit Künstlern aus beiden Städten statt.

In einer Konzertkritik heißt es: "... überzeugend vor allem der runde, ausgewogene Klangeindruck. Hier sangen fünfzehn Individuen, die sich aber untereinander aufs Beste mischten. Das führte ... zu Momenten, in denen sich beim Zuhörer der berühmte "Gänsehauteffekt" einstellte."(Christoph Schulte im Walde, Billerbeck, 03.06.2019). An anderer Stelle heißt es: „Selbst schwierigste Intervalle, überraschende Stimmverschränkungen, verblüffende rhythmische Akzente und satztechnische Kniffe bewältigt das Vokalensemble mit Sicherheit und ausgeprägtem Stilgefühl“ (Bonner Generalanzeiger)

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