Kirchentag

Kirchentag 2019 in Dortmund

 

Kirchentag – ein Angebot für Einzelpersonen und Gemeindegruppen

csm DEKT37 Facebook Header 419f7e39a3

„Was für ein Vertrauen“- das ist die Losung für den 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund


Er ist vom 19.-23. Juni 2019 zu Gast in Dortmund. Ein Großereignis, das bestens geeignet ist, um für den eigenen Glauben aufzutanken und mit neuem Schwung ins Gemeindeleben zurückzukommen.

Fünf Tage lang kommen 100.000 Menschen nach Dortmund, um sich in Vorträgen, Konzerten, Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen dem Thema „Vertrauen“ zu nähern. „‘Was für ein Vertrauen‘“ ist eine Losung, die Zuversicht und Ermutigung gibt ohne Fragen und Zweifel auszusparen. Staunend. Fröhlich. Widerständig.“ Davon ist die Generalsekretärin des Kirchentages Julia Helmke überzeugt.

„Diese Losung hat ein hohes aktuelles Potenzial“, meint Annette Kurschus, die leitende Geistliche der gastgebenden westfälischen Kirche.

„Die Losung stammt aus einer eher unbekannten Geschichte im Alten Testament der Bibel. Es geht um Gottvertrauen. Darum, wie es zum Leben hilft. Wie es darüber hinaus Politik beeinflusst und gesellschaftliches Handeln.“

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker sieht deshalb in der Losung eine Chance, der Vertrauenskrise in Politik, Kirche und Gesellschaft zu begegnen.

„Nur wer bereit ist, anderen zu vertrauen, kann auch Vertrauen bekommen. Die Losung ist also bestens geeignet, um darüber zu reden, in welcher Welt wir leben wollen und in welcher Welt nicht.“

Weitere Informationen zum Kirchentag und wie Sie teilnehmen können finden Sie unter kirchentag.de

Jngeborg Pfaff

Kirchentag 2017 Berlin-Wittenberg

"Du siehst mich“

So lautete das biblische Leitwort aus 1. Mose 16, 13
zum Kirchentag 2017 Berlin - Wittenberg

09 DEKT36 Anzeige Gemeindebrief 130x60

Diese Losung vereint in sich das Wissen, dass Gott uns ansieht, und die Aufforderung, im Umgang mit Anderen genau hinzusehen. Ansehen bedeutet Anerkennen und Wertschätzen. Wegsehen ist Missachtung und Ignoranz.
In der Hauptstadt Berlin waren unter anderem der Zusammenhalt in Deutschland, Flucht und Migration, interreligiöser und interkultureller Dialog sowie der Blick nach vorn auf die nächsten 500 Jahre Protestantismus wichtige Themen.

 

Dieser Kirchentag ist nun zu Ende, und wir werden sicher viele Erinnerungen und Erlebnisse mitgenommen haben.

Es gibt die Möglichkeit für alle Interessierten auf den Homepages nachzulesen

https://www.kirchentag.de/aktuell_2017.html

https://r2017.org/

Kirchentag 2015 in Stuttgart

Ca. im Dezember des Vorjahres trudelt die 1. Anfragemail von Jörg Zimmermann ein, ob auch ich mich wieder anmelden möchte (seit 2009 bin ich dabei). Und klar, so war es auch dieses Mal.
Jugendliche melden sich für die Unterbringung in Gemeinschaftsquartieren an (d.h. für leer geräumte Schulen etc.) und ich mich für ein Privatquartier (d.h. Menschen die mich nicht kennen öffnen ihr Heim und „schenken“ mir eine Schlafmöglichkeit und ein Frühstück).
Das ist für mich schon das 2. Highlight vom Kirchentag: neue Menschen kennen zu lernen.
Dieses Mal hatte ich die Freude mit Rose & Karl aus Kornwestheim – einem älteren Ehepaar – die mich so herzlichen aufgenommen haben: ich kann gar nicht beschreiben wie mich das jedes Mal berührt = große Herzensfreude!
Ein weiterer sehr bemerkenswerter Punkt für die Kirchentage ist für mich die Organisation: ob es der Hauptverantwortliche ist, der 2 Jahre plant (er fängt damit an, sobald der letzte Kirchentag beendet ist), die vielen Ehrenamtlichen (z.B. auch Pfadfinder aus unserer Kirchengemeinde, die den Kirchentagsbesuchern die Wege zeigen, Schilder halten „Veranstaltung geschlossen“ weil sie voll belegt sind usw.) oder eben die Personen, die in ihren Kirchengemeinden die Fahrt organisieren.
Und somit komme ich auf Jörg Zimmermann zu sprechen, der das, schon lange bevor ich dazu gekommen bin, organisiert. Nicht nur das Suchen und Buchen eines Busunternehmens, die Informationsabende vor und nach dem Kirchentag, das Anmelden für den Kirchentag, das Verteilen der Kirchentagsunterlagen;
nein, auch die vielen einzelnen „kleinen“ Bitten und Wünsche der Mitfahrenden möglichst erfüllen zu können: ich bitte nicht in den Doppeldeckerbus, wir bitte als Gruppe in einen Bus, ich bitte mit meiner Freundin in einen Bus, Absagen, Zusagen, ich fahre nur mit (habe meine Unterkunft selbst organisiert) usw. - mein großer Dank geht an Dich!
So, nun noch ein bisschen zum Kirchentag selbst:
jedes Mal ist es ein neues Zurechtfinden vor Ort und doch ähnelt sich vieles.
Ich bestelle über Jörg Z. eine Dauerkarte für den Zeitraum von mittwochs – sonntags. Damit kann ich sämtlichen ÖPNV nutzen, denn die Quartiere sind außerhalb der Stadtmitte (keine Frage bei 10.000 „Gräbele“ wie es dieses Jahr in Stuttgart hieß).
Wir fahren immer sehr früh mit den Reisebussen am Hofgarten Bonn ab. Unser Ziel ist das zugewiesene Gemeinschaftsquartier. Von dort machen sich die anders untergekommenen zu ihrem auf.
Nach einem 1. Kennenlernen und Austauschen machen sich alle Kirchentagsteilnehmenden und Interessierte auf den Weg zu den diversen Eröffnungsgottesdiensten.
Daran schließt sich der Abend der Begegnung an, wo sich die Umgebung und Vereine präsentieren. Nun schnell „ab nach Hause“, denn am nächsten Tag starten die diversen Programme: von Bibelgesprächen über Podiumsdiskussionen, den Markt der Möglichkeiten, künstlerischem wie Kabarett, Führungen, Konzerten und so vielem mehr. Das sehr breitgefächerte Angebot hält für jeden etwas parat.
In meinem 1. Jahr habe ich sogar erst bei der Anreise mein Programm zusammen gestellt. Dieses Jahr gab es zum 2. Mal (neben dem Programmheft = man kann schon Buch dazu sagen und der Internetseite) eine App für das Handy.
Allerdings weiß ich – nun als erfahrene Teilnehmerin – dass ich mein Programm „klein“ halte (1 für vormittags, nachmittags und abends) denn ich muss die Fahrzeiten von A nach B und die vielen anderen Teilnehmer mit einplanen; ebenso, dass ich frühzeitig (je nach dem 1 – 2 h vor Beginn) vor Ort bin und auch das es ausfallen kann oder wegen Überfüllung mir etwas anderes (in der Nähe) suche. Flexibilität hilft da sehr.
Und das ist wiederum auch das Schöne am Kirchentag: auf dem Weg zu Punkt B komme ich an Angeboten vorbei, die ich „mitnehmen“ kann und sich mein Tag spontan füllt.
Auch ist die Atmosphäre am Ort des Kirchentages einfach besonders: weil wir mit einem bestimmten Grundgedanken dort sind.
Und wenn dann noch der liebe Gott so ein trockenes und sonniges Wetter schenkt – welch eine Freude!
Voller Eindrücke von Gehörtem, Gesehenen, Erlebtem, Kennengelernten geht es zum Abschied: von meinen Gasteltern, von einer „neuen“ Stadt, von einem Kirchentag zum Abschlussgottesdienst.
Ohne viel Schlaf in den Bus = Heimkehr nach Hause = mit der Gewissheit der Vorfreude auf den nächsten Kirchentag (und beim Schreiben der letzten Worte
füllen sich meine Augen mit „Pippi“ = aus Dankbarkeit).
Mein Vorschlag für Sie:
machen Sie die Erfahrung – fahren Sie mit: um zu sagen, ja, das ist für mich ein besonderes Erlebnis, da möchte ich wieder mit oder nein, das gönne ich den anderen!

Herzlichst Ihre Sabine Roskosch

Kirchentag 2013 in Hamburg

Die weltoffene Hafenstadt bot das passende Umfeld für einen gelungenen Kirchentag.
Das Motto "Soviel du brauchst" erwies sich als Volltreffer in Zeiten fragwürdiger Finanz- und Bodenspekulationen und auch in Zeiten von Billiglöhnen und Ausbeutung in der Dritten Welt.
In mehreren Diskussionsrunden gab es an der einen oder anderen Stelle Seitenhiebe auf Großbanken, auf Rüstungsunternehmen oder Umweltsünder.
Im Großen und Ganzen blieb der Ton bei den zahlreichen Diskussionsveranstaltungen und -foren sehr sachlich.
Ethische Fragen standen hoch im Kurs: Welche Werte zählen noch, wohin steuert unsere Gesellschaft und was hält sie zusammen?
Abschließende und befriedigende Antworten darauf konnte der Hamburger Kirchentag zwar auch nicht geben, aber das wäre wohl zu viel verlangt. Immerhin bot er fünf Tage lang fast 120.000 Dauerteilnehmern die Gelegenheit, ein wenig Hoffnung zu schöpfen, Ängste abzubauen und  durchzuatmen.


Miteinander unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen
Hamburg 2013 war zudem ein Kirchentag, der Raum bot für eine lebensnahe Spiritualität - über die Grenzen der Religionen und Weltanschauungen hinweg.
Die beinahe unendlichen Möglichkeiten, sich nach den eigenen Bedürfnissen ein individuelles Programm zu gestalten, machten auch auf diesem Kirchentag den großen Reiz aus. Bibelarbeit, Konzerte, ganz viel Gesang und Musik für jeden Geschmack, Begegnung der Kulturen, hochpolitische Diskussionen, Angebote für Jugendliche und Themen rund um das Älterwerden, Stille und Gebet.
Neben allem Inhaltlichen war ich wieder einmal fasziniert wie es ist, wenn mehr als hunderttausend Menschen für ein paar Tage rücksichtsvoll, freundlich, einander zugewandt und hilfsbereit sein können.
Kein Drängeln in überfüllten U-Bahnen, kein Kampf um die begehrten Plätze. Ein Gefühl, als ob da ein Zauber über allem liegt.
Ja, ja, ich höre die Kritiker sagen, das sei wie in einem Biosphärenreservat, abseits der Normalität.
Und wenn schon? Die Erfahrung, dass ein solcher Umgang miteinander überhaupt mal möglich ist, ist neben der geistigen Bereicherung ein Schatz, den ich mitgenommen habe.
Katharina Hasenwandel

Kirchentag 2011 in Dresden

Auch wenn Dresden nur ein bescheidenes Messegelände hat, auch wenn man oft und lange anstehen musste um dann zu erfahren "Wegen Überfüllung geschlossen", dieser Kirchentag in Dresden vom 1. bis 5. Juni hatte seinen ganz besonderen Charme. Das fanden wohl alle 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kirchenkreis Bonn.

Bei schönem – manchmal gar vielleicht zu schönem, weil heißem + sonnigen - Wetter fand in diesem Jahr der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden statt. Gut 150 Teilnehmer hatten sich in drei Bussen von Bonn aus auf die Reise begeben und sie wurden nicht enttäuscht. Alle waren von ihren Gemeinschaftsunterkünften und Privatquartieren begeistert und haben somit Dresden als gastfreundliche und sympathische Stadt kenen gelernt.  Auch in diesem Jahr gab es beeindruckende Erlebnisse: Der Abend der Begegnung rund um die Elbe mit einem faszinierenden Lichtermeer und dem gemeinsamen Gesang " Kein schöner Land", ein Besuch in der Frauenkirche, sofern man einen Platz bekam, interessante theologische, politische, kabarettistische Bibelarbeiten, Konzerte (klein, groß, megagroß, klassisch oder rockig), es war für jeden Geschmack etwas dabei. Auch wenn die Busfahrt zurück - am 5. Juni - wegen der vielen Staus fast 13 Stunden dauerte, so steht doch für viele fest, dass sie  vom 1. bis 5. Mai 2013 in Hamburg wieder mit dabei sein werden.